Arbeitsgruppen

Arbeitswelt

Eine Transition führt nicht selten auch zu Problemen im Arbeitsumfeld. Messbar ist diese Tatsache an der mit ca. 20% fast 5-mal so hohen Arbeitslosenquote von Transpersonen gegenüber dem Durchschnitt in der Schweiz. Betroffen sind sowohl junge Transmenschen, die nach ihrer Ausbildung den Einstieg in das Berufsleben suchen, als auch Menschen, die sich beruflich neu orientieren wollen oder müssen. Unsicherheiten, Vorbehalte und Ängste dominieren oft das Verhalten auf Seiten von Arbeitgebenden und Arbeitsuchenden.

Um diese Situation dauerhaft für alle am Arbeitsprozess Beteiligten zu verbessern, hat Transgender Network Switzerland das Projekt «Trans-Fair» gestartet. In einem ersten Schritt wurde 2014 eine vom Eidgenössischen Büro für Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) finanziell unterstützte Studie zur Arbeitssituation von Transmenschen in der Schweiz erstellt. Eine Zusammenfassung der Studie (ca. 20 Seiten) kann gerne per E-mail an sharon.zielasek@tgns.ch angefordert werden.

Im Oktober 2015 haben wir mit weiterer finanzieller Unterstützung des EBG und der Mitwirkung namhafter Schweizer Unternehmen, des Schweizer Gewerkschaftsbunds und weiteren Expert_innen das Hauptprojekt gestartet. Es hat das Ziel, Massnahmen zu entwickeln und umzusetzen, die für Arbeitsuchende, Arbeitgebende, Berufsverbände, Arbeitsvermittlungen und Behörden Hilfestellungen und Unterstützung bieten werden.

Mehr Informationen hier.

 

 

Schule und Jugend

Text folgt in Kürze
Link zu unserer Jugendgruppe

 

Politik & Öffentlichkeit

  • Wir wollen das Thema Trans* in der Öffentlichkeit bekannt machen.
  • Wir klären auf, bauen Berührungsängste und Vorurteile ab und wecken Verständnis für unsere Anliegen.
  • Wir treten in Kontakt mit diversen öffentlichen Institutionen, wie Schulen, Polizei, Medien, Spitäler usw., klären auf und beraten.
  • Wir organisieren dazu Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen, Vorträge, Informationsstände, Demos usw.
  • Wir setzen uns auf politischer Ebene für die Anliegen von Transmenschen ein. Insbesondere  kämpfen wir für die Aufhebung des Sterilisationszwangs und für die Vornamens- und Personenstandsänderung ohne medizinische Massnahmen.

 

Kommentare sind geschlossen.