Die Broschüren von Trans-Fair sind online

bildschirmfoto-2016-09-23-um-16-17-17Das Projekt Trans-Fair, welches durch das Eidgenössische Büro für Gleichstellung finanziell unterstützt wird, strebt eine schweizweite Verbesserung der Situation von Transpersonen in der Arbeitswelt an. Vertreter_innen aus Grossorganisationen (Axa Winterthur, Baloise Life Lichtenstein, Credit Suisse, Novartis, Post, SBB, Swisscom,  Universitätsspital Basel), des RAV, des Schweizerischen Gewerkschaftsbund sowie Wirtschaftskenner_innen und Fachpersonen im Bereich Trans* erarbeiten Lösungen, wie Transpersonen beim Coming-out am Arbeitsplatz und im Bewerbungsprozess zielgerichtet unterstützt werden können.

Zum ersten thematischen Block, dem Coming-out am Arbeitsplatz, liegen nun die vier Broschüren für die beteiligten Zielgruppen vor:

  • Wie plane ich mein Coming-out?
    Diese Broschüre listet Punkte auf, die Transpersonen bei einem Coming-out am Arbeitsplatz erfahrungsgemäss berücksichtigen sollten.
  • Trans* im Betrieb: Das Coming-out unterstützen
    Diese Checkliste liefert Hinweise und Tipps, wie Personalverantwortliche und Führungskräfte von der Grossorganisation bis zum Handwerksbetrieb Transmitarbeitende beim Coming-out unterstützen können.
  • Trans* im Team
    Eine Infobroschüre für Kolleg_innen und externe Ansprechpartner_innen von Transpersonen
  • Was ist Trans*?
    Grundlegende Infos und Begrifflichkeiten für alle, die mit dem Thema Trans* zum ersten Mal in Berührung kommen.

Die weiteren Schritte

  • Übersetzungen
    Die bereits entstandenen Broschüren werden schnellst möglich auf französisch und italienisch übersetzt.
  • Der Bewerbungsprozess
    Das Projekt geht nun in die zweite Runde. Der Bewerbungsprozess von arbeitssuchenden Transpersonen wird eingehend behandelt. Das Augenmerk richtet sich ebenso auf Schulabgänger_innen, die eine Lehrstelle oder den ersten Job, wie auch auf Menschen, die eine neue Anstellung suchen. Ziel ist, dass auch zu diesem Thema Broschüren entstehen werden.
  • Schulungen
    Zudem wurde eine Kurz-Schulung konzipiert, in der Unternehmen über Trans* und mögliche (strukturelle) Schwierigkeiten beim Coming-out von Transpersonen am Arbeitsplatz informiert werden. Die Schulung zielt einerseits darauf ab, Transgender Network Switzerland als Ansprechpartner_in bekannt zu machen. Andererseits sollen Personalverantwortliche, Führungskräfte und Diversity-Mitarbeitende sensibilisiert werden, um bei Bedarf Transpersonen am Arbeitsplatz den Rücken zu stärken. In einem zweiten Schritt wird die Schulung um das Thema Bewerbungsprozess erweitert werden.
  • Expert_innen
    Trans-Fair möchte einen Pool an Trans*-Expert_innen aufbauen, um in Betrieben kompetent über das Thema Trans* am Arbeitsplatz berichten und die Schulungen abhalten zu können. Diese Expert_innen sollen Transpersonen und Betriebe im Bedarfsfall auch unterstützen, wenn eine Transperson ihr Coming-out am Arbeitsplatz plant. Bei den Expert_innen wird es sich um Transpersonen oder ausgewiesene Fachpersonen handeln, um die Glaubwürdigkeit zu untermauern.
  • Roadshow
    Es ist eine schweizweite Roadshow geplant, um die Schulung zum Thema Coming-out relevanten Organisationen und Verbänden vorzustellen und somit auch KMU und Handwerksbetriebe darüber zu informieren, worum es geht und wo sie im Bedarfsfall Beratung und Unterstützung erhalten können. Das Projekt Trans-Fair und Transgender Network Switzerland als Expert_in sollen zudem einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.
  • Finanzierung
    Bereits jetzt wird auf Hochtouren nach Finanzierungsmöglichkeiten gesucht, um Trans-Fair auch nach Ablauf der Projektphase im Herbst 2017 im „Live-Modus“ fortführen zu können.

Kontakt

Sharon Zielasek: Projektleiterin
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Senata Wagner: Projektmitarbeiterin
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