Willkommen!

Der Verein Transgender Network Switzerland (TGNS) ist die Schweizer Organisation von und für Transmenschen und ihre Freund_innen.
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Das ist die Transtagung 2017: Programm und Anmelden

Am Wochenende vom 2. und 3. September 2017 findet die Transtagung in Sursee statt mit dem diesjährigen Themenschwerpunkt: non-binary. Mit ca. 150 Teilnehmer*innen ist die Transtagung einer der grössten Events für Transmenschen in der Schweiz.

Während zwei Tagen wollen wir uns austauschen, vernetzen, gemeinsam diskutieren und natürlich auch das Zusammensein geniessen. In verschiedenen thematischen Workshops bieten wir Informationen und Diskussionsplattformen rund ums trans*-Sein. Von medizinischen Fachvorträgen zu Styling Tipps, zu Diskriminierungen in der trans*Community wird vieles abgedeckt. Wir legen auch Wert darauf, dass sich Angehörige von Transpersonen austauschen und Fragen stellen können. Während der beiden Tage wird eine kostenlose individuelle Rechtsberatung von erfahrenen Jurist_innen angeboten. In den Open Spaces soll Platz für Spontanes bleiben: um andiskutierte Fragen weiterzubesprechen, um eigene Themen einzubringen, die dieses Jahr nicht im Programm abgedeckt werden oder um sonstige Bedürfnisse zu stillen.

Zur Anmeldung geht‘s hier: https://transtagung.tgns.ch/anmeldung/

Die Tagung beginnt um 8.30 Uhr mit dem Check-in im Hotel und Informationen zur Tagung vor Ort. Kommt pünktlich damit wir rechtzeitig mit der ersten Veranstaltung beginnen können. Am Samstagabend findet das bekannte trans*-Schwimmen statt, wo wir das Hallenbad für uns haben: Vergesst also euer Badezeug nicht!

Für Verpflegung ist gesorgt: Wir werden vom Restaurant des Hotels Campus Sursee verwöhnt. Der Campus Sursee befindet sich in Oberkirch, Luzern. Der Campus ist an den ÖV angeschlossen und vom Bahnhof Sursee aus gut und schnell erreichbar. Parkplätze werden auch angeboten – sind aber kostenpflichtig.

Wir freuen uns auf ein weiteres spannendes Wochenende mit euch.

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Neuer Geschäftsleiter bei TGNS

Omar Blangiardi ist seit Juli neuer Geschäftsleiter bei TGNS. Er ist 37 Jahre alt und lebt in Bern. Omar hat ursprünglich Polygraf gelernt, bevor er am Institut Kunst der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel studierte. Im 2015 hat er das CAS «Kulturmanagement Praxis» in Luzern erlangt.

Omar hat Konzertreihen und Kunstprojekte organisiert, ausserdem ist er LGBT-aktivistisch tätig, so zum Beispiel am Queersicht-Filmfestival. Als Künstler hat er u.a. in der Kunsthalle Basel, im Aargauer Kunsthaus, im Sprengel Museum Hannover ausgestellt und mehrere Atelierstipendien erhalten.

Omars Muttersprachen sind Deutsch und Italienisch, wir freuen uns daher sehr, dass wir nun auch unsere Mitglieder im Tessin besser ansprechen können.

In seinen eigenen Worten:
Für eine pluralistische Gesellschaft sind die gänzliche Akzeptanz von Transmenschen und damit einhergehend die Achtung ihrer Menschenrechte unabdingbar. Die Vielfalt der Geschlechter, der sexuellen Orientierungen und der Formen des Zusammenlebens sollen zur Selbstverständlichkeit werden. Nicht zuletzt muss die Bevölkerung über die Themen Diskriminierung und Gewalt gegenüber Transmenschen informiert sowie hierauf sensibilisiert werden. Für diese Ziele möchte ich mich in Zukunft bei TGNS engagieren.

Der TGNS-Vorstand begrüsst Omar Blangiardi sehr herzlich und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit!

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Zürich-Pride 2017

Am 11. Juni nahm TGNS mit einer erfreulich grossen Zahl Menschen, darunter auch vielen Angehörige und Allies, am Prideumzu teil. Unter dem Motto „No Fear to be you“ waren insgesamt ca. 12’000 Menschen am Umzug und etwa 5’000 verfolgten die Parade am Strassenrand.
Wie ist die Situation von LGBT-Menschen, die in die Schweiz geflüchtet sind und hier Asyl suchen? Dazu haben stellvertretend für Asylsuchende und Geflüchtete Vertreter_innen von Queeramnesty und TGNS gesprochen. Die Rede von Alecs Recher kann man hier nachlesen.

Wir danken allen sehr herzlich, die an der Organisation für unseren Stand und den Umzug beteiligt waren, allen, die am Stand Auskunft gaben und natürlich Euch allen, die Ihr mitgelaufen seid. Our visibility matters!

Und ein ganz besonderer Dank an Michelle Biolley für die Fotos!

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Bist du trans* und hast Kinder?

Wünschst du dir einen Austausch mit anderen trans* Eltern? Möchtest du andere trans* Eltern kennenlernen? Möchtest du deinem Kind/deinen Kindern zeigen, dass es noch andere Eltern gibt, die trans* sind, und sie nicht alleine sind? Möchtest du deinem Kind die Möglichkeit geben, andere Kinder von trans* Eltern zu treffen?

Na dann: Herzlich Willkommen bei den trans* Eltern!

Sehr bald wollen wir ein erstes Treffen (voraussichtlich in Zürich) machen, einander kennenlernen und unsere Bedürfnisse besprechen. Trans* Menschen, die eine Familie gründen wollen oder trans* Eltern, die bei ihrer Familie nicht geoutet sind, dürfen sich natürlich ebenfalls melden!

Kontakt: transeltern@tgns.ch

Teil mir in deiner Mail bitte auch deine Motivation für die Anmeldung
mit. Auch Ideen sind herzlich willkommen.

Ich freue mich auf euch!
Herzlich
Noé

Trans* Eltern ist eine Elterninitiatve von Transgender Network
Switzerland, unterstützt von der Fachstelle für Transmenschen.

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No Fear To Be You – Zürich Pride 2017

Am 9. und 10. Juni findet auf dem Kasernenareal in Zürich das Zürich Pride Festival statt. TGNS ist dort mit einem Stand vertreten und wir freuen uns, wenn Ihr bei uns vorbeikommt, um mit uns zu plaudern, zum gegenseitigen Kennenlernen und informieren.
Du willst sogar am Stand mithelfen? Cool! Dann trage Dich doch gleich in das Doodle ein

Demonstration: Für mehr Sichtbarkeit von Transmenschen!
Natürlich nehmen wir am Samstag, 10. Juni auch am Demonstrationsumzug teil.
Treffpunkt für alle ist um 12:45 am MÜNSTERHOF. Dort werden wir nach den Eröffnungsansprachen gleich an zweiter Stelle im Umzug marschieren (direkt hinter QUEERAMNESTY.CH). Dort, bei der Gruppe von Amnesty, ist auch unser Treffpunkt.
Bringt für unsere Sichtbarkeit weisse Schirme und Transfahnen mit!
Hier im Doodle kannst du noch deine Teilnahme eintragen

Die Route:
Münsterhof-Münsterbrücke-Limmatquai-Rudolf-Brun Brücke-Uraniastrasse-Bahnhofstrasse–Bärengasse–Talacker-Sihlporte-Sihlstrasse-Sihlbrücke-Kasernenstrasse-Müllerstrasse-Ankerstrasse-Helvetiaplatz.

Link zu weiteren Informationen

Link zum Homepage der Pride

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Istanbul-Konvention: Gewaltschutz auch für Transmenschen

(Bern, 31. Mai 2017) Heute sprach sich der Nationalrat deutlich für die Ratifizierung des Übereinkommens des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt aus. Der Beitritt zu dieser sogenannten Istanbul-Konvention ist auch für Transmenschen in der Schweiz ein wichtiger Schritt. Denn die Konvention ist, so ihr Art. 4(3), explizit auch auf Gewalt aufgrund der „Geschlechtsidentität“ anwendbar. Transgender Network Switzerland (TGNS) ist entsprechend erfreut über diesen Entscheid des Nationalrates.

Die Istanbul-Konvention führt ausführlich die Verpflichtungen des Staates auf, häusliche und geschlechtsspezifische Gewalt zu bekämpfen und den Opfern adäquaten Schutz zu bieten. Unter anderem müssen Massnahmen in den Bereichen Prävention, Betreuung und Hilfe, Rechtsschutz und (zivil- und strafrechtliche) Verfahren vorgesehen werden. Um ihren Verpflichtungen auch gegenüber Transmenschen tatsächlich nachkommen zu können, hat die Schweiz jedoch noch beträchtlichen Vorbereitungsbedarf.

Damit die Konvention ihre Wirkung tatsächlich entfalten kann und Transmenschen weniger Gewalt ausgesetzt werden sowie als Opfer adäquate Unterstützung und Rechtsschutz erhalten, müssen alle beteiligten Fachpersonen – von Betreuungs- und Beratungsangeboten über Polizei bis zu Gerichten – sensibilisiert und geschult werden, wie mit Transmenschen, die Opfer von Gewalt wurden, korrekt umzugehen ist. Dieses Wissen fehlt heute noch in den meisten Institutionen. Was wiederum dazu führt, dass sich Transmenschen oft gar nicht erst an diese Institutionen wenden.
Ebenso fehlen Zahlen, wie viele Transmenschen Opfer von Gewalt wurden. Denn Transphobie als Motiv für Hassverbrechen oder Hassreden wird heute offiziell in der Schweiz nicht erfasst. Dadurch bleibt diese spezifische Gewalt aber auch offiziell unsichtbar.

Transgender Network Switzerland fordert daher den Bundesrat und die Kantone auf, die notwendigen Vorbereitungsmassnahmen zu treffen, damit mit der Ratifizierung der Istanbul-Konvention die Schweiz auch tatsächlich allen Opfern von geschlechtsspezifischer Gewalt, inklusive Transmenschen, den versprochenen Schutz bieten kann.

Zum Entscheid des Nationalrates

Zum Text der Istanbul-Konvention

Ein Bericht in der NZZ

humanrights.ch über die Istanbul-Konvention (7.6.2017)

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Ein voller Erfolg! Erster Transtag in der Romandie

An vergangenen Schweizer Transtagungen kamen jeweils nur wenige Teilnehmende aus der Romandie. Um nicht durch zu einseitige Sprach- und Ortswahl einen unnötigen Röstigraben zu buddeln, entstand der Plan, in französischer Sprache einen Transtag in der Romandie auf die Beine zu stellen.

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IDAHOT – Wo stehen Schweizer LGBTI-Rechte im europäischen Vergleich?

Pünktlich zum IDAHOT veröffentlicht ILGA Europe (International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association) heute das alljährliche Rainbow Europe Package; eine informative Übersicht der Rechtslage von LGBTI-Menschen in Europa.

ILGA verzeichnet damit dieses Jahr nicht nur die Entwicklung der LGBTI-Rechte in Europa, sondern liefert zum ersten Mal konkrete, auf das jeweilige Land abgestimmte Verbesserungsvorschläge.

Diese Hilfestellung scheint bitter nötig.

Denn wie der Report mehr als deutlich macht, ist der Fortschritt zwar vorhanden, aber er bleibt schleppend und ständig bedroht. Grosse Errungenschaften wie aus Frankreich, Italien und Malta prägten die Schlagzeilen, aber die gesamteuropäische Sicht zeigt: Es gibt keinen Anlass, sich zufrieden zurückzulehnen.

Im letzten Jahr rutschte die Schweiz um 2 Prozentpunkte von 33 auf 31% ab und entfernt sich nach einer deutlichen Verbesserung in den Jahren zuvor umso drastischer von den fortschrittlicheren Nachbarn Deutschland (54%), Österreich (56%) und allen voran Frankreich (71%).  Trotzdem sind auch für das letzte Jahr einige Erfolge zu verzeichnen, an denen auch TG NS einen Anteil hatte.

Für das vergangene Jahr lobt der Report unter anderem:

  • die Ausweitung der Stiefkindadoption auf eingetragene Partnerschaften
  • die Ablehnung von Versuchen, die Ehedefinition dauerhaft einzuschränken
  • die produktive Debatte und Reaktion der SRG um den Fall von Transphobie bei Giacobbo/Müller
  • die voranschreitende Öffnung von Blut- und Stammzellspenden für MSM (Männer, die Sex mit Männern haben)
  • die Einrichtung der LGBT-Helpline zur Erfassung von Hassverbrechen

So wichtig und hart erkämpft diese Erfolge waren, konnten sie das Ranking nicht retten. Neben dem weiterhin vergeblichen Warten auf Ehegleichheit und Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare, sorgen besonders das Fehlen von erleichterten Transitionsbedingungen für Transmenschen und eines umfassenden Rechtschutzes gegen Hassverbrechen aufgrund von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität für einen so tiefen Platz auf der Liste.

 

ILGA empfiehlt daher, konkrete Strategien zur Umsetzung von Schutzmassnahmen gegen Diskriminierung aufgrund von sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität und Geschlechtsmerkmalen zu entwickeln und umzusetzen. Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass es nötig sei, in Zusammenarbeit mit der Transgemeinschaft einen gesamtschweizerischen Plan zum Schutz der Menschenrechte der Transbevölkerung zu entwickeln.

Diesen Empfehlungen können wir uns nur anschliessen! TGNS ist gut aufgestellt und wir sind bereit, unseren Anteil an der Planung und Umsetzung dieser wichtigen Ratschläge zu leisten.

 

P.S.: Neben diesen zwiespältigen Informationen bringt der diesjährige IDAHOT auch viel Grund zur Freude: Chelsea Mannings Begnadigung tritt zur Feier dieses Tages heute in Kraft!

Links:

Überblick Schweiz:
https://rainbow-europe.org/#8663/0/0
Rainbow Map Europa:
http://www.ilga-europe.org/sites/default/files/Attachments/rainbow_europe_map_2017.pdf
Länderreport Schweiz:
http://ilga-europe.org/sites/default/files/2017/switzerland.pdf

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Umfrage Rechtsberatung TGNS

Die Rechtsberatung von TGNS erfreut sich grosser Beliebtheit: Wir erhalten jedes Jahr mehr Anfragen und beraten eine immer grössere Anzahl von Transmenschen, Angehörigen und Institutionen.

Leider hat diese an und für sich positive Entwicklung auch zur Folge, dass wir zeitlich und personell an unsere Grenzen stossen. Um die gute Qualität unserer Arbeit weiterhin aufrecht erhalten zu können, sehen wir uns deshalb gezwungen, verschiedene Massnahmen zu ergreifen – wozu unter anderem auch eine Zugangsbeschränkung gehören wird.

Da wir grossen Wert auf eure Meinung legen, möchten wir von euch wissen, wie diese am besten aussehen soll und was ihr gar nicht mittragen würdet. Die Antwortmöglichkeiten sind nur mögliche Kriterien. Eure weiteren Vorschläge sind herzlich willkommen. Das Team der Rechtsberatung wird dann entscheiden, wie die Zugangsbeschränkung gestaltet wird.

Wir danken euch für eure Teilnahme bis am 31.5.2017

Das Team der Rechtsberatung

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Tschetschenien: Brief der Dachverbände an Bundesrat Burkhalter

Fast täglich erfahren wir in der Schweiz schreckliche Nachrichten aus Tschetschenien, wo LGBTI-Menschen systematisch verfolgt und in «Konzentrationslagern» eingesperrt werden.

Die Fachgruppe International der Schweizer LGBT+-Dachverbände hat daher einen Brief an Bundesrat Burkhalter verfasst, in dem der Bundesrat aufgefordert wird, diese Vorfälle zu verurteilen und sich dafür einzusetzen, dass in Tschetschenien die Menschenrechte eingehalten werden, die Hassverbrechen untersucht werden und die Verantwortlichen vor Gericht gestellt werden. Ausserdem sollen Asylsuchende, die – nicht nur aus Tschetschenien – wegen ihrer Geschlechtsidentität oder sexuellen Orientierung verfolgt werden, in der Schweiz Asyl erhalten.

Kundgebung: Am 13. April, 19-20 Uhr findet in Bern auf dem Bundesplatz eine von der Milchjugend organisierte Kundgebung für Tschetschenien statt: Link

Der Brief an BR Burkhalter im Wortlaut: PDF

Speziell zur Gewalt gegen Transmenschen

Urgent Action von Queeramnesty Schweiz für Tschetschenien

Der Brief der HAB Bern an BR Burkhalter

Human Rights Watch

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